Viele neurologische Erkrankungen beginnen schleichend und werden im Alltag oft nicht klar gedeutet. Betroffene erleben dabei häufig, dass ihre Beschwerden zwar spürbar sind, aber nicht ausreichend verstanden oder ernst genommen werden.
In meiner Praxis geht es darum, genau hinzuhören, Zusammenhänge zu erkennen und Beschwerden medizinisch fundiert einzuordnen. So entsteht eine klare Grundlage für die nächsten Schritte.
Es geht nicht nur um Befunde, sondern auch darum, Ihre persönliche Situation zu verstehen. Viele Beschwerden lassen sich nicht auf einen einzelnen Wert oder eine eindeutige Ursache reduzieren. Umso wichtiger ist es, genau hinzuhören und Zusammenhänge sorgfältig zu analysieren.
Dafür nehme ich mir Zeit. Im persönlichen Gespräch werden Beschwerden strukturiert erfasst, medizinisch untersucht, eingeordnet und verständlich erklärt. Auf dieser Grundlage entscheiden wir gemeinsam, welche präventiven, diagnostischen oder therapeutischen Schritte sinnvoll sind. Die Behandlung folgt keinem standardisierten Schema, sondern orientiert sich an Ihrer individuellen Situation im Sinne einer personalisierten Medizin.
Meine Praxisphilosophie:
Zuhören. Analysieren. Beraten.
Zunehmende Vergesslichkeit oder nachlassende Konzentration können erste Hinweise auf Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit sein. Viele Patienten bemerken dabei erste Gedächtnisprobleme im Alltag, ohne diese zunächst klar einordnen zu können. Dazu zählen beispielsweise Gedächtnisstörungen im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz. Ziel ist eine sorgfältige diagnostische Einordnung und wenn medizinisch sinnvoll eine Stabilisierung oder Verlangsamung des Verlaufs.
Anhaltende Müdigkeit, chronische Erschöpfung oder eine deutlich reduzierte Belastbarkeit können Ausdruck funktioneller Veränderungen im Nervensystem sein. Viele Patientinnen und Patienten berichten in diesem Zusammenhang von sogenannter Fatigue (chronische Müdigkeit), beispielsweise nach viralen Erkrankungen oder im Rahmen von Long Covid. Häufig geht dies mit Konzentrationsstörungen sowie einem Gefühl von ständiger Erschöpfung oder fehlender Energie einher. Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und schränken zunehmend den Alltag ein.
Wiederkehrende Kopfschmerzen oder Migräne gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden und können die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Viele Betroffene berichten von einseitigen, pulsierenden Schmerzen, erhöhter Licht- oder Geräuschempfindlichkeit sowie Einschränkungen im Alltag.
Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit oder Angststörungen treten zunehmend in unserer heutigen Gesellschaft auf. Viele Patientinnen und Patienten berichten von Erschöpfung, innerer Unruhe, gedrückter Stimmung oder dem Gefühl, im Alltag nicht mehr die gewohnte Stabilität und Belastbarkeit zu haben. Auch Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme oder ein Rückzug aus dem sozialen Leben können damit einhergehen. Die Ausprägung der Beschwerden ist dabei individuell sehr unterschiedlich.
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen können im Zusammenhang mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS bzw. ADHS) stehen, die häufig erst spät erkannt oder eingeordnet wird. Viele Betroffene berichten, dass es ihnen schwerfällt, sich über längere Zeit zu fokussieren, Aufgaben strukturiert zu bearbeiten oder Informationen zuverlässig zu verarbeiten. Typisch sind zudem eine erhöhte Ablenkbarkeit, innere Unruhe sowie das Gefühl, mental schneller erschöpft zu sein. Die Beschwerden bestehen oft über einen längeren Zeitraum, ohne dass die Ursachen klar erkannt werden.
Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Zittern in den Händen bzw. Füßen können auf Störungen im Nervensystem hinweisen. Betroffene berichten häufig von einem unangenehmen, pelzigen Gefühl oder Taubheit auf der Haut. In anderen Fällen stehen unwillkürliche Bewegungen oder ein feines Zittern im Vordergrund, das beispielsweise in Ruhe oder bei bestimmten Tätigkeiten auftritt. Die Beschwerden können vorübergehend sein oder über einen längeren Zeitraum bestehen und werden im Alltag häufig als belastend und verunsichernd erlebt.
Chronische Rücken- oder Nackenschmerzen gehören zu den häufigen Beschwerden und können beispielsweise im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall oder lang bestehenden muskulären Verspannungen auftreten. Viele Betroffene berichten über anhaltende Schmerzen im Rücken- oder Nackenbereich, die sich bei Bewegung verstärken oder in Schultern, Arme, Beine oder den Kopf ausstrahlen können. Häufig gehen die Beschwerden mit Verspannungen, eingeschränkter Beweglichkeit oder einem Druck- und Schmerzgefühl einher, die dauerhaft bestehen oder wiederkehrend auftreten.
Schwindel gehört zu den häufigen Beschwerden in der Neurologie und kann sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Ursachen können sowohl im Nervensystem als auch im Innenohr liegen. Viele Betroffene berichten über ein Drehgefühl wie im Karussell oder ein Schwanken, das sich anfühlt wie auf einem Schiff. Häufig wird der Schwindel von Übelkeit, Unsicherheit beim Gehen oder einem Gefühl der Instabilität begleitet. Die Beschwerden können plötzlich auftreten oder sich über einen längeren Zeitraum entwickeln und werden im Alltag oft als stark belastend empfunden.
Die Praxis bietet ein breites Leistungsspektrum von der präventiven Untersuchung über eine fundierte Diagnostik bis hin zu individuell abgestimmten Therapie- und Rehabilitationsansätzen. Ziel ist es, Beschwerden des Nervensystems ganzheitlich zu erfassen, fachärztlich einzuordnen und medizinisch fundiert zu begleiten. Die Behandlung orientiert sich dabei stets an Ihrer individuellen Situation und erfolgt auf Basis moderner, evidenzbasierter Medizin.
Früherkennung neurologischer Veränderungen und individuelle Vorsorgekonzepte, z. B. bei Gedächtnisproblemen oder familiärer Vorbelastung.
Unterstützung bei funktionellen Einschränkungen und Wiederherstellung neurologischer Funktionen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Praxis liegt auf modernen Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation, auch als Neuromodulation bezeichnet. Dabei wird die Aktivität bestimmter Hirnareale gezielt beeinflusst.
Die rTMS ist ein wissenschaftlich gut untersuchtes Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation zur gezielten Beeinflussung bestimmter Hirnareale. Bei Depressionen ist die transkranielle Magnetstimulation ein leitliniengestütztes Therapieverfahren.
Die transkranielle Pulsstimulation (TPS) nutzt fokussierte Stosswellen zur Stimulation tiefer gelegener Hirnregionen. Das Verfahren ist eine Option zur Behandlung von Demenz (Alzheimer Erkrankung).
Einblick in die Anwendung der TPS:
Die Vagusnervstimulation ist ein Verfahren der Neuromodulation, bei dem der Vagusnerv gezielt stimuliert wird. In dieser Praxis kommt die sogenannte aurikuläre Vagusnervstimulation zum Einsatz, bei der bestimmte Nervenpunkte im Bereich des Ohres ohne operativen Eingriff stimuliert werden. Dadurch können autonome Regulationsmechanismen und Stressreaktionen des Nervensystems beeinflusst werden.
Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation, bei dem schwache elektrische Ströme über Elektroden auf der Kopfhaut appliziert werden. Ziel ist es, die Aktivität bestimmter Hirnareale gezielt zu modulieren.
Welche Methode im Einzelfall sinnvoll ist, wird auf Grundlage einer sorgfältigen diagnostischen Einordnung im persönlichen Gespräch und einer neurologischen Untersuchung entschieden.
Einen Termin können Sie entweder telefonisch oder online vereinbaren.
Ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihre medizinische Vorgeschichte und bisherige Behandlungen.
Einordnung der Beschwerden auf Grundlage der Untersuchung sowie vorhandener Befunde. Bei Bedarf werden ergänzende diagnostische Maßnahmen veranlasst.
Auf Basis der erhobenen Befunde wird gemeinsam entschieden, ob und welche Form der Behandlung sinnvoll ist.
Wenn eine stationäre Behandlung (z. B. Operation) erforderlich ist, kann diese kurzfristig in einer Klinik organisiert werden.
Nach meinem Medizinstudium in Hannover habe ich zunächst in der Neurologie, später in der Neurochirurgie gearbeitet. In dieser Zeit habe ich erlebt, wie operativ implantierte Hirnelektroden (tiefe Hirnstimulation) neurologische Symptome beeinflussen können, beispielsweise bei der Parkinson-Erkrankung. Durch diese Erfahrungen entstand die Frage, wie sich ähnliche Prinzipien auch ohne operativen Eingriff nutzen lassen.
In meiner Praxis verbinde ich klinische Erfahrung aus der Neurologie und Neurochirurgie mit modernen Ansätzen der funktionellen Neuromedizin. Grundlage jeder Behandlung ist eine klare ärztliche Indikationsstellung und eine realistische Einschätzung der therapeutischen Möglichkeiten.
Die Praxis befindet sich in Hannover-Kirchrode in ruhiger Lage. Termine erfolgen nach Vereinbarung. Eine Videosprechstunde ist deutschlandweit und auch aus dem Ausland möglich.
Als privatärztliche Facharztpraxis richtet sich das Angebot an Privatversicherte sowie gesetzlich versicherte Selbstzahler.
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Für die Erstvorstellung inklusive körperlicher Untersuchung und Sichtung vorliegender Befunde liegt der Rechnungsbetrag üblicherweise in einer Größenordnung von etwa 80 bis 100 Euro.
Über voraussichtlich weitere anfallende Kosten informieren wir Sie vorab transparent.
Haben Sie Fragen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein Gespräch, persönlich in meiner Praxis oder per Videosprechstunde. Kontaktieren Sie die Praxis dafür telefonisch oder über Doctolib.
Die nicht-invasive Hirnstimulation umfasst verschiedene Verfahren, bei denen die Aktivität des Gehirns gezielt beeinflusst wird, ohne dass ein operativer Eingriff erforderlich ist. Sie wird in der modernen Neuromedizin zur Behandlung unterschiedlicher neurologischer und psychischer Beschwerden eingesetzt.
Ja, die in der Praxis eingesetzten Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation kommen ohne Operation, Implantate oder Narkose aus.
Die Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation erfolgen ohne Operation und ohne Implantate. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Je nach Methode können leichte Empfindungen auf der Kopfhaut auftreten.
In der Regel erfolgt die Behandlung in mehreren Sitzungen (4-8) über einen festgelegten Zeitraum (2-4 Wochen). Die genaue Anzahl hängt von der jeweiligen neurologischen Erkrankung und dem gewählten Verfahren ab. Anschließend kann eine Erhaltungstherapie in größeren zeitlichen Abständen sinnvoll sein.
Die eingesetzten Verfahren sind Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Die Studienlage ist je nach Verfahren und Anwendungsgebiet unterschiedlich weit fortgeschritten.
Am besten belegt ist die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS), die bei Depressionen ein leitliniengestütztes Verfahren darstellt.
Bei anderen Verfahren und Indikationen handelt es sich teils um individuelle Heilversuche außerhalb zugelassener Standardanwendungen, für die jedoch klinische Studien Hinweise auf eine Wirksamkeit erbracht haben.
Bei manchen Patientinnen und Patienten zeigen sich Veränderungen bereits während der Behandlungsserie. In anderen Fällen entwickelt sich die Wirkung schrittweise über mehrere Wochen. Der Verlauf ist individuell unterschiedlich.
Private Krankenversicherungen und die Beihilfe übernehmen die Kosten je nach individuellem Tarif ganz oder teilweise. Gesetzlich Versicherte können die Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen.
Die Kosten hängen vom jeweiligen Verfahren und der Anzahl der Sitzungen ab. Im persönlichen Gespräch erhalten Sie eine transparente Einschätzung der voraussichtlichen Behandlungskosten.
Die Hirnstimulation kann zur Behandlung folgender Erkrankungen eingesetzt werden:
Neuromedizin-Praxis Erklärung zur Barrierefreiheit
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
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Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to